Für die beiden Teams VfB Stuttgart und Hamburger Sportverein ist es eine Leidenszeit in dieser Saison. Beide Mannschaften haben fundamentale Wurzeln in der 1. Bundesliga, waren schon Meister und sind auch mit anderen Titeln und Errungenschaften dekoriert. Trotzdem hat es die beiden Traditionsteams in die 2. Bundesliga gespült und nun haben sie es sehr schwer, von dort wieder wegzukommen. Der letzte Weg in dieser Saison zum Aufstieg wird für die Mannschaften hart und steinig.

Stuttgart und Hamburg träumen vom Wiederaufstieg

Für den VfB Stuttgart hat die dramatische letzte Bundesligasaison sofort im Versuch gegipfelt, den Aufstieg gleich wieder schaffen zu wollen. Die Mannschaft schien bestens gewappnet für eine starke Saison und konnte zumindest in den Heimspielen bisher überzeugen. In 13 davon erspielte das Team 10 Siege. Aber es wurde zweimal verloren. Auswärts dagegen stellt der VfB eine sehr durchschnittliche Zweitliga-Truppe, die in 12 Spielen nur dreimal gewinnen konnte. Mit 14:19 Toren offenbart der Neckar-Klub seine Schwächen im Angriff. Es gibt auch keinen echten Goalgetter. Mario Gomez hat einen großen Namen, kommt aber mit seinen 34 Jahren nur auf sechs Saisontore, genauso wie Daniel Didavi und Nicolas Gonzalez.

Der Hamburger SV spielt nun bereits die zweite Saison in der 2. Bundesliga und auch den Hamburgern ist der Aufstieg ein echtes Anliegen. Mit jedem Jahr, das der Verein weiterhin in der 2. Liga kicken muss, wird es schwieriger den Betrieb, der immer noch Bundesliga-Niveau hat, aufrecht zu erhalten. Ähnlich wie Stuttgart ist der HSV recht überzeugend in heimischen Gefilden, aber auswärts gibt es Schwierigkeiten. Drei Siege in 13 Auswärtsspielen sind zu wenig für ein Spitzenteam. Mit Sonny Kittel und Lukas Hinterseer hat der HSV zwei potente Angreifer in den eigenen Reihen. Kittel, der bereits Bundesligaerfahrung sammeln konnte, ist der beste Spieler des Klubs und hat der Mannschaft von Trainer Dieter Hecking schon einige Punkte gerettet.